Fortbildung Flüchtlinge

Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten

Das Bundesamt für Migration und Flüchtinge (BAMF) fördert unsere Fortbildung "Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten". Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des BAMF.

 

Zielsetzung

Das Ziel unseres Fortbildungsangebotes ist es, Lehrkräfte von Sprach- und Integrationskursen (nach § 15 Abs. 1 IntV oder § 15 Abs. 2 IntV zugelassen) zu befähigen, die psychischen Belastungsreaktionen traumatisierter gefl üchteter Menschen zu erkennen und zu verstehen, damit sie das Arbeitsbündnis im Kontext des Sprachunterrichts noch sicherer, souveräner und erfolgreicher gestalten können.
Im Rahmen von verschiedenen, aufeinander aufbauenden Fortbildungsmodulen vermitteln erfahrene Psychologen und Traumatherapeuten unverzichtbares Basiswissen und praktische Verhaltenstipps im Umgang mit traumatisierten geflüchteten Menschen.

 

Fachleistungen und Expertise

Wir verfügen über ein breites Netzwerk von gesundheits- und leistungsfördernden Experten und Institutionen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland und Baden - Württemberg. Wir kooperieren mit Kliniken, psychotherapeutischen Instituten, niedergelassenen Psychotherapeuten, Beratungsstellen und Universitäten.

Der verantwortliche Leiter unseres Instituts, Herr Markus Schmitt, ist Psychotherapeut und seit 2013 auch leitender Psychologe und Leiter der Traumatherapie in der Dr. v. Ehrenwall’schen Klinik Bad Neuenahr / Ahrweiler. Gleichzeitig ist er Psychologe der mit Landesmitteln geförderten rheinland-pfälzischen OEG – Traumaambulanz (Opfer-Entschädigungs-Gesetz) in Ahrweiler. Unser aus Psychologen und Psychotherapeuten bestehendes Dozenten - Team kann auf eine fundierte Praxiserfahrung in Bezug auf die traumapathologischen Auswirkungen auf Menschen sowie auf Erfahrungen hinsichtlich der Durchführungen von Schulungen, Seminaren, Workshops und Super- und Intervisionen zurückblicken.

 

Zielgruppe

Die Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltung sind die nach § 15 Abs. 1 IntV oder § 15 Abs. 2 IntV zugelassenen Lehrkräfte laufender Integrationskurse. Die Fortbildung findet meist inhouse am Standort des Trägers bundesweit statt. Aufgrund vielfacher Nachfrage bieten wir auch offene Fortbildungen für einzelne Lehrkräfte in unserem Institut an. Selbstverständlich können alle interessierte Personen an der Fortbildung teilnehmen.

 

Inhalte

Die Fortbildung teilt sich in fünf Module auf.

 

1. Modul: Theoretische Einführung
Psychodynamik des Traumas, Erleben und Verhalten von traumatisierten geflüchteten Menschen vor dem Hintergrund individueller kultureller Unterschiede und kontextueller Faktoren.

2. Modul: Erkennen von und Umgang mit Traumatisierungen und Traumafolgen
Traumafolgestörungen bei Flüchtlingen, Möglichkeiten und Grenzen der Beziehungsgestaltung, Gefahr der Retraumatisierung, Strategien zur Förderung von posttraumatischem Wachstum und Resilienz.

3. Modul: Traumasensibler Unterricht
Pädagogische Konsequenzen, Gestaltung eines lernförderlichen Unterrichts.

4. Modul: Burnoutprävention für die Fachkräfte in der Arbeit mit traumatisierten Menschen

Auf sich selber achten. Die Gefahr der Sekundärtraumatisierung

5. Modul: Fallsupervision, Austausch und Refl exion

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer, den Sie hier herunterladen könnnen.

 

Termine/Anmeldung

Offene Seminare in Koblenz

- Aufgrund der großen Nachfrage nach Inhouse-Seminaren bieten wir aktuell keine offenen Seminare an. Sie können sich gerne bei uns als Interessent melden. Wir senden Ihnen dann unverbindlich Termine für offene Seminare zu, sobald diese festgelegt wurden.

Termine und Orte für Inhose-Seminare werden individuell mit den Trägern und Kursteilnehmern abgestimmt.

Bitte senden Sie uns Anfragen bzw. Anmeldungen per E-Mail an info@eichenberg-institut.de. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen auch telef. gerne unter 0261/91469586 zur Verfügung.