interne Kommunikation

Da nachhaltige wesentliche Effekte viel deutlicher zu erwarten sind, wenn der Durchdringungsgrad der erfolgten Maßnahmen die gelebte Kultur des Unternehmens erreicht hat, ist es höchst ökonomisch, alle Aktivitäten ausführlich zu kommunizieren.

Mittels unserer Kick-Off-Events, unseres Email- und Newsletter-Services, unserer Beratungs-Hotlines sowie weiterer standardmäßiger Werbemedien bieten wir Ihrem Betrieb verschiedene Möglichkeiten, mit denen sich ihre Mitarbeiter mit allen Angeboten und Prozessen vertraut machen können. So können organisatorische Abläufe optimiert werden und Beiträge zur Effizienz der Arbeit durch Informationsvorsprünge geleistet werden. Ein hoher Wissensstand ermöglicht Kompetenz und fördert ein motivierendes Wir-Gefühl. Die entstehende Transparenz schafft mehr Vertrauen in die Führung und die Unternehmensvisionen.

Insbesondere die Prozesse, die die Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung berühren, müssen sehr sorgfältig vermittelt werden. So sollten sämtliche Personalentwicklungs- sowie auch Gesundheitsmanagement-Maßnahmen von motivierenden aufklärenden Kampagnen begleitet werden. Eine differenzierte interne Kommunikation entscheidet hierbei nicht selten darüber, ob ein wahrer Schatz vielseitiger personeller Effekte gehoben werden kann oder ob sich unerwünschte negative Entwicklungen ergeben. Diese Notwendigkeit des Abbaus von Ängsten, Unsicherheiten und Hemmschwellen bei Veränderungen (Change-Situation) wird häufig unterschätzt.

Ein Beispiel: Nicht selten werden heutzutage eingeführte Gesundheitsmanagement-Module, wie z.B. Rückkehrergespräche, von Mitarbeitern als zynische Kontrollmechanismen in Verkleidung von Fürsorgemaßnahmen wahrgenommen. In solchen Fällen kann die Investition in eine gut gemeinte neue Maßnahme zu gravierenden negativen Effekten führen. Kurze Arbeitsunfähigkeitszeiten mögen sich zunächst reduzieren aber die längerfristigen Arbeitsunfähigkeitszeiten jedoch wachsen langsam an (Präsentismus). Die Produktivität sinkt insgesamt, da die Mitarbeiter den subjektiv wahrgenommenen Druck und ihre größere Angst vor eigenen Krankheitsphasen durch präventiven Dienst nach Vorschrift kompensieren wollen. Für das Unternehmen und den Mitarbeiter entsteht eine Abwärtsspirale in eine oberflächliche Schein-Kommunikation, aggressiv- oder ängstlich-vermeidendes Misstrauen und inneren Rückzug. Solche Fehlentwicklungen und Fehlinvestitionen können durch gute interne Kommunikation verhindert werden.

Letztendlich sollte ein gutes Marketing als zentrale Stimme der Unternehmenskultur nach innen und nach außen sämtliche attraktiven Unternehmensfacetten transportieren. Aus bekannten Gründen wird es mehr und mehr für zukunftsorientierte Unternehmen erforderlich sein, mit ansprechenden Arbeitsplätze um qualifizierte Mitarbeiter zu konkurrieren. In diesem Zusammenhang sind die unternehmensinternen Qualifizierungsmaßnahmen und Gesundheitsversorgungsangebote wegen der fortschreitenden Reduktion staatlich organisierter Leistungen in den Bereichen Bildung und Gesundheit schon heute wichtige Entscheidungskriterien für kompetente Fachkräfte auf der Suche nach einer langfristigen Unternehmenszugehörigkeit.